Sonntag, 5. Oktober 2014

Update 14.SSW

Heute starten wir in die 14. SSW und die letzte Woche war von ziemlichen Kreislaufschwankungen geprägt. Ich muss aber glaube ich auch viel mehr trinken, nur das ist schon immer so ein Problem von mir gewesen...Ansonsten geht es mit eigentlich gut und ich kann mich nicht beschweren. So langsam wächst der kleine Bauch und auch die Kinder sind ganz interessiert und fragen viel. Ich benutze die App: Babycenter und die Videos sind immer ganz toll. Auch die Kinder lieben es sie sich anzusehen um zu wissen wie das Baby jetzt wohl aussieht. Gestern wollte Luca ganz genau wissen wo denn das Baby ist und ich musste ihm zeigen wo der Kopf, die Arme und die Beine sind. Ich habe es ihm so in etwa gezeigt und dann hat er dem Baby noch einen Munsch gegeben, das war wirklich total süß :D


Ansonsten habe ich mir noch diese Buch gekauft und auch förmlich verschlungen, jedem dem Intimität und Selbstbestimmung beim Thema Geburt wichtig ist, würde ich dieses Buch empfehlen, auch wer keine Alleingeburt (oder schöner gesagt freie Geburt) plant, sondern einfach mehr zum Thema Geburt erfahren will. Als Ärztin erklärt Sarah Schmid hier nämlich alle wichtigen Fakten und auch Komplikationen die auftreten können und wie man diese relativ leicht lösen kann. Mich hat das Buch auf unserem Weg auf jeden Fall bestätigt und noch einmal neuen Mut gegeben in den Augen vieler anders zu sein, und das dieses anders eigentlich der natürliche Weg ist. Denn ich vertrete wie Sarah die Meinung, schwanger zu sein bedeutet nicht krank zu sein und Geburt bedeutet nicht das es ärztliche Hilfe braucht.

Sarah Schmidt kannte ich schon von einigen Youtube Videos und fand das Buch wirklich sehr hilfreich, da es unsere letzten Zweifel/Ängste irgendwelcher Komplikationen ausgeräumt hat und wir uns mittlerweile wirklich vorstellen könnten unser Baby allein auf die Welt zu bringen. Hintergrund ist auch, dass unsere Hebamme 1h entfernt wohnt und meine Geburten oft sehr schnell gegangen sind und so per se eine "Gefahr" der Geburt ohne Hebamme besteht. Und es wäre ja nicht unsere erste Alleingeburt, aber wohl die erste geplante.  Giuliana kam damals ja auch innerhalb von 20 min und war damit schneller als Johanna.
Momentan fühle ich mich mit der Option wohl und werde sie mir /uns auch offen halten, aber wie ich mich am Ende wirklich entscheide bleibt abzuwarten. Betreut werde ich von unserer Hebi, leider auch von der FA (da wir hier in Österreich leider dazu gezwungen sind, bzw auf einiges an Geld verzichten müssten täten wir es nicht) 

Ein weiteres Buch was bei mir eingezogen ist :


Dieses finde ich ebenfalls total toll und habe es mir nach den vielen tollen Rezensionen dazu gekauft. Hier bleibt einfach viel Platz für eigene Gedanken und es ist wenig vorgefertigt. Außerdem fasst es immer ein paar Wochen zusammen und das kommt mir als Großfamilienmama natürlich sehr entgegen. Auch die tollen US-Bilder bekommen so gleich einen schönen Platz:-D Also auch hier gibt es eine absolute Empfehlung von mir. 

Wir haben uns auch gegen die Nackenfaltenuntersuchung entschieden, denn für uns würde es sowieso nix ändern. Wir würden das Baby trotzdem bekommen, auch wenn wir damit statistisch wohl nur zu 9% der Leute gehören die so entscheiden. Ich habe vor ein paar Tagen eine interessante aber zugleich auch traurige Reportage dazu auf Youtube gesehen. In der ging es um Folgen der immer "besser???" werdenden Pränataldiagnostik und deren Folgen. Vielleicht greife ich das Thema nochmal in einem eigenen Post auf.

So das wars erstmal von uns!

Liebe Grüße und euch allen einen schönen Start in die neue Woche

wünscht Sissy!

Kommentare:

  1. Huhu, in der 14. Woche bist du schon ? Meine Güte ! Viel trinken ist wirklich wichtig, das macht eine Menge aus. Unser Großer hat aber auch mal Kreislaufprobleme und ihm helfen dann sogar Globuli von Wala.
    Das Buch habe ich auch verschlungen. Ich finde es wirklich sehr hilfreich und informativ. Auch für mich und meine Geburtsgeschichten. Natürlich würde ich nie eine unbetreute Schwangerschaft haben wollen und auch nicht alleine gebären, aber dennoch ist es hilfreich.

    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Ich hatte ja auch so ne grausame 1.Geburt im KH, die auch fast im Kaiserschnitt geendet wäre, aber dagegen habe ich mich vehement gewehrt. Aber mir hat das Buch auch dabei irgendwie geholfen und obwohl mich diese Geburt im Alltag eigentlich nicht belastet/bschäftigt, habe ich doch noch einmal neuen Frieden schließen können.

    Lg
    Sissy

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  3. Wir haben uns bei beiden auch gegen eine Nackenfaltenmessung entschieden. Denn die Frage ist ja, was fängt man mit dem (statistischen) Ergebnis an. Ich habe mich immer an das Credo gehalten: Zeit der guten Hoffnung, so wie es früher auch hieß. Und zum Glück habe ich eine wunderbare, realitätsnahe, entspannte Frauenärztin.

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    1. Ja ganz genau so sehen wir das auch :-D

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